Trip nach New York

New York City
New York City hat mit seinen 5 Stadtbezirken (Manhatten, Bronx, Queens, Staten Island und Brooklyn) alles zu bieten, was der Metropolit von heute sich wünscht.
Manhatten ist mit seinen gerade mal 60 km2 die größte der drei zu New York City gehörenden Inseln (Staten Island, Long Island)
Um einen Überblick über diese beeindruckende Stadt zu bekommen, reichen ein paar Tage intensivem Sighseeings – um New York City kennen zu lernen braucht man ein Leben!

Tag 1:
Der Tagestrip startet an der Südspitze von Manhatten am Battery Park (Subway 1 Endstation South Ferry). Der ehemalige Geschützplatz mit dem 1811 zur Verteidigung Manhattens gegen die Briten erbauten Castle Clinton wurde 1946 zum Nationaldenkmal ernannt. Die umgebende Grünfläche eignet sich ideal für ein Picknick mit Blick auf Staten Island und die Freiheitsstatue.
Nach einem Frühstückspicknick geht die Tour per Schiff weiter nach Staten Island. Es verkehren stündlich kostenlose Fähren vom Whitehall Terminal am Battery Park nach Staten Island und zurück. Diese Tour ist der Fahrt zur Freiheitsstatue und Liberty Island vorzuziehen, da man vom Schiff aus eine wunderbare Aussicht sowohl auf die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhatten hat.
Nach der Rückkehr nach Manhatten bummeln Sie über den Financial District mit der berühmten Wall Street über den Broadway gen Norden. Vorbei an dem ehemals höchsten Gebäudes Manhattens, der Trinity Church. Auf dem umliegenden Friedhof ruhen Persönlichkeiten aus der Kolonialzeit.
Weiter nördlich passieren Sie den Ground Zero, der Ort, an dem bis September 2001
die berühmten Twin Towers in die Höhe ragten. Heute ist der Ort Baustelle für den
von D.Libeskind entworfenen gläsernen Freedom Tower. Zahlreiche Zettel und Photos erinnern jedoch noch an die Tragödie von 2001.
Gleich hinter dem Ground Zero (nördlich) erstreckt sich der City Hall Park mit dem pompösen Woolworth Building. Frank Woolworth wollte mit diesem 60 Stöckigen über 240 Meter hohen Gebäude dem von ihm erschaffenen Imperium gerecht werden.Der Park Row folgend (geht am City Hall Park vom Broadway ab) gelangt man in Manhattens multikulturelle Viertel: China Town, Little Italy, Nolita und das East Village, wo sich einst Einwanderer aller Kulturen niederließen. Ein Mittagessen im 1888 gegründeten berühmten jüdischen Katz Deli (205 East Houston St., Lower East Side) oder in einem der quirligen Italiener, wo man wie in Italien an kleinen Tischen auf der Straße sitzen und tatsächlich auf italienisch bestellen kann, empfiehlt sich auf jeden Fall.
Nach einer kleinen internationalen Stärkung steht Bummeln und Shopping in den wunderschönen Gassen von Tribeca, Soho und Greenwich Village an. Dazu sollte man im Westen von der Canal Street gen Norden bis zum Washington Square Park laufen (von Little Italy gut zu Fuß oder mit der Subway F und V zu erreichen).
Bevor man sich im neuen angesagten In-Viertel im Meatpacking District in schicken in Lofts und Bars umgewandelten Industriehallen für das Nachtleben stärkt, lohnt es sich noch einen Moment im Washington Square Park zu verweilen und der New Yorker Bohème, den Schachspielern oder Straßenkünstlern zuzuschauen.
Im Meatpacking District lässt man den Abend beispielsweise in der Pariser Brasserie „Le Pastis“ ausklingen (9 Ninth Ave./Little West 12th street)
Für diejenigen, die immer noch nicht müde sind, gibt es besonders im Meatpacking District eine vielfältige Auswahl an Bars und Clubs (z.B. APT-Club: 419 W/13th street).
Tag 2:
Der zweite Tagestrip beginnt ganz im Norden Manhattens in Harlem. Startpunkt ist die Subway-Station 125th street der Linie 2 oder 3. Von dort aus geht es auf der 125th street Richtung Westen vorbei am berühmten Apollo Theatre. Das 1913 eröffnete Theater war zunächst ausschließlich Weißen vorbehalten und wurde 1934 zur ersten Jazzbühne auf der auch Farbige zugelassen waren. Stars wie Billi Holliday und Ella Fitzgerald fanden hier ihre Anfänge.
Es empfiehlt sich schon mal für die kommenden Abende auf das Programm zu schauen.
Entlang der 125th street geht es weiter bis zum Morningside Park an dessen südlichem Ende die neugotische Saint John the Divine Cathedral steht. Wer Interesse hat schlendert noch über das beeindruckende Gelände der dahinter liegenden Columbia University mit der überragenden Low Memorial Library.
Südlich des Morningside Parks erstreckt sich bereits der Central Park. Um die Mittagszeit ist es schön, sich in einem der zahlreichen Delis an jeder Straßenecke ein Picknick zusammen zu stellen und es im Central Park zu genießen. Am Wochenende kann man besonders am North Meadow den vielen New Yorkern beim Baseball, Tennis oder Fußball spielen zuschauen.
Auf der Ostseite des CentralParks erstrecken sich entlang der 5th Avenue nicht nur pompöse Luxusappartements sondern auch die wichtigsten Museen der Stadt. Erkundigen Sie sich nach aktuellen Ausstellungen oder verbringen Sie einen ganzen Nachmittag im berühmten Metropolitan Museum of Art. Für den Besuch des Museums sollten mindestens 4 Stunden eingeplant werden. In heißen Sommermonaten empfiehlt sich des Weiteren ein Pullover o.ä. da die Museen – genau wie eigentlich alle geschlossenen Gebäude in NYC – häufig auf winterliche Temperaturen herunter gekühlt werden.
Wer noch Kraft hat, kann entlang des Central Parks die 5th Avenue bis zum Plaza Hotel herunterbummeln und sich an den fantasti- schen Schaufenstern von
Bergdorf&Goodman, Tiffany’s oder Macy’s die Nasen platt drücken oder sich von dem vielen Gold im Inneren des angren- zenden TrumpTowers in Staunen versetzen lassen.
Den Abend verbringt man entweder etwas einfacher in Harlem mit einem anschließenden Besuch des Apollo Theatres oder stilvoll in einem der gehobenen Restaurants auf der Upper West und East Side rund um die Park und 5th Avenue sowie rund um den Broadway zwischen Amsterdam und Columbus Avenue (z.B. im E.A.T.: 1064 Madison Ave, zwischen 81th und 80th St. oder im kulinarischen Himmel des King’s Carriage House: 251 E 82nd St./2nd Ave.)
Tag 3:
Den dritten Tag verbringen Sie in Midtown. Startpunkt ist am markanten FlatIron Building am Madison Square Park (23th St. Linie R, N, Q, P). Der ungewöhnlichen Bauweise, die dem Straßenverlauf des Broadway angepasst ist, verdankt das Flatiron Building (Bügeleisen) seinen Namen. Besichtigungen sind während der Bürozeiten möglich.
Vom Madison Square Park geht es geradewegs nördlich auf der Park Ave. South Richtung Grand Central Terminal. Unterwegs können Sie schon mal einen Blick auf das Empire State und das Chrysler Buildung mit der wunderschönen Kuppel werfen. Mit dem Bau der Grand Central Station um 1913 hatte Manhatten eine eigene Zugverbindung. An der Fassade ist die monumentale Bahnhofsuhr mit über 4m zu bestaunen im Inneren beeindruckt vor allem Abends die riesige Marmorhalle. Einen kleinen Snack bekommt man im Souterrain der Bahnhofshalle, die liebevoll im antiken Stil gestaltet wurde.
Von der Central Station geht es nordwestlich parallel zum Broadway weiter Richtung MoMA, Rockefeller Center und Radio City Hall. Werfen Sie einen Blick in den Hof der Villard Mansion, die 1885 von Henry Villard gebaut wurde. Dieses erstaunliche Gebäude aus Sandstein beherbergt heute das New York Palace Hotel.
Wer noch Lust und Zeit hat, sollte sich unbedingt die jeweils aktuelle Ausstellung im Museum of Modern Art (MoMA) anschauen. Für Musikinteressierte lohnt auf jeden Fall ein Besuch der Radio City Hall.
Lassen Sie sich durch die 19 beeindruckenden Gebäude des Rockefeller Centers bis zum Rockefeller Plaza treiben. Im Zentrum des Rockefeller Plaza thront eine riesige bronzene Statue von Prometheus. Im Winter kann auf dem Platz vor dem Rockefeller Plaza Schlittschuh gelaufen werden und es wird ein riesiger Weihnachtsbaum aufgestellt.
Besuchen Sie auch die etwas südlicher gelegene New York Library direkt am Bryant Park, einem niedlichen Park mit antiken Karussells.
Der Rückweg führt den Broadway in südlicher Richtung entlang bis zum – besonders im Dunkeln – beeindruckenden TimesSquare. Besuchen Sie unbedingt eines der berühmten Broadway-Stücke oder erkundigen Sie sich, welche Off-Broadway Produktionen Sie interessieren könnten.
Rund um den Broadway wird einem kulinarisch alles geboten, was man sich nur wünschen kann. Lassen Sie den Abend im typisch amerikanischen Orso (322 West 46th St.) oder im italienischen – besonders guter Fisch – Esca (402 W 43rd St./Ninth Ave. ausklingen (Reservierung nötig, Tel: 564 72 72).
Tag 4:
Der vierte Tag sollte für die Sehenswürdigkeiten rund um Manhatten sowie einen Besuch über den Wolkenkratzern der Stadt genutzt werden.
Starten Sie im Süden mit einem Spaziergang entlang des East River am historischen Hafen und den alten Piers entlang über die Brooklyn Bridge und genießen Sie den fantastischen Ausblick über die Skyline von Manhatten (auch zum Sonnenuntergang zu empfehlen). Schauen Sie sich ein wenig in Brookly um und schlendern Sie an der wunderschönen Brooklyn Heights Promenade direkt am East River entlang. Dieser Stadtteil ist besonders bei Familien beliebt, weil hier im gegensatz zu Manhatten auch Häuser mit Garten erschwinglich sind. Laufen oder fahren Sie anschließend (Subway Linie B, D, N, Q) über die parallele Manhatten Bridge zurück nach Manhatten und schießen Sie bei der Gelegenheit gleich ein paar Bilder von der Brooklyn Bridge.
Der nächste sehenswerte Stadtteil außerhalb Manhattens liegt im Norden Brooklyns: Queens. Steigen Sie an der Grand Central Station in die Subway Linie 7 und lassen Sie sich über Roosevelt Island hinweg nach Flushing Queens bringen. Steigen Sie ab Bliss Street an jeder beliebigen folgenden Station aus und Sie werden die Vielfalt von Queens erleben. Jede Station ist von einer anderen Kultur geprägt. Waren Sie gerade noch im koreanischen Viertel erwartet Sie an der nächsten Station eine Ansammlung von irischen Pubs und an der darauf Folgenden geschmückte Schaufenster mit indischen Saris.
Entspannen Sie den Nachmittag im südlichen Teil des Central Parks oder wandern Sie entlang den Sheep Meadows im Central Park bis zum sprudelnden Bethesda Fountain.
Den Sonnenuntergang sollten Sie sich auf jeden Fall entweder vom Empire State Building oder vom Top of the Rock im Rockefeller Center (noch etwas schöner, weil man von da aus das Empire State Building auch sehen kann) über Manhatten bewundern, bevor Sie den Abend mit einem fulminanten Mahl in der Grand Central Oyster Bar & Restaurant (Grand Central Terminal, Untergeschoss) oder für Fleischliebhaber in einem der bekanntesten Steak Häuser Smith & Wollensky (797 3rd Ave. / 49th St.) ausklingen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.